Jutta Rosenkranz

 

Radio-Sendung:

 

"Ich hatte gedacht, sie wäre unverwundbar."
Schriftstellerinnen über den Verlust der Mutter

Eine Sendung von Jutta Rosenkranz

Dienstag, 13. November 2018

19.04 bis 19.30 Uhr im RBB-Kulturradio "Kulturtermin"
(danach noch bis zum Herbst 2019 in der RBB-Mediathek zum Nachhören)

Für die meisten Frauen bedeutet der Tod der Mutter eine Zäsur im Leben. Wie gehen Schriftstellerinnen mit diesem Verlust um? Manche schreiben  sofort darüber, andere erst Jahre oder Jahrzehnte später. In den Texten  von Virginia Woolf, Else Lasker-Schüler, Simone de Beauvoir, Roswitha  Quadflieg und Kristine Bilkau werden die widersprüchlichen Gefühle  geschildert, die den Abschied von der Mutter begleiten können: Liebe,  Dankbarkeit, Trauer, Schmerz, Verzeihen, aber auch Zorn, Schuld,  Selbstzweifel und Erleichterung. Gerade ambivalente  Mutter-Tochter-Beziehungen können sich in der letzten Lebensphase der  Mutter verändern.

 

Lesungen:

 

Literarische Teestunde

"Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume?" (Günter Eich)
 Jutta Rosenkranz liest ausgewählte Texte 
bekannter oder vergessener Autoren -
bei Kerzenschein, Tee und Musik

Gedichte und Prosa über  über den Wald und Bäume von: Achim von Arnim, Theodor Fontane, Joseph von Eichendorff, Keller, Goethe, Annette von Droste-Hülshoff, Hermann Hesse, Bertolt Brecht, Else Lasker-Schüler, Peter Huchel, Sarah Kirsch u.a.

Donnerstag, 6. Dezember  2018 von 19.30 - 21 Uhr

Veranstaltungsort: Nachbarschaftsheim Mittelhof, Café,
Königstraße 42-43, 14163 Berlin (S-Bhf. Zehlendorf Mitte)
Veranstalter: VHS Steglitz-Zehlendorf,
Anmeldung: 030/90299-5020
(10,-/6,50 Euro, inkl. Tee)

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"Mehr Stolz, ihr Frauen!" (Hedwig Dohm)

Die Schriftstellerin und Feministin Hedwig Dohm (1831-1919) war die erste, die bereits 1873 das Wahlrecht für Frauen forderte.

Jutta Rosenkranz stellt Leben und Werk der Publizistin vor und ergänzt ihre Lesung mit Porträts emanzipierter und gesellschaftskritischer Autorinnen (Bettine von Arnim, George Sand, Virginia Woolf) aus ihrem Buch "Zeile für Zeile mein Paradies".

 Mittwoch, 12. Dezember 2018 um 18.30 Uhr

Ort: GEDOK-Galerie, Suarezstraße 57, Berlin-Charlottenburg
Eintritt frei

 

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 „100 Jahre Frauenwahlrecht“

Jutta Rosenkranz liest aus ihrem Buch mit Schriftstellerinnenporträts
"Zeile für Zeile mein Paradies" und stellt Leben
und Wirken emanzipierter Autorinnen vor, die kompromisslos
ihren Weg als Künstlerin gingen und gegen gesellschaftliche
Konventionen aufbegehrten: Bettine von Arnim, George
Sand, Hedwig Dohm, Virginia Woolf u.a. Diese Schriftstellerinnen
waren ihrer Zeit voraus. Sie haben sich in ihren Texten
für die Rechte der Frauen eingesetzt und der Literaturgeschichte
neue, unkonventionelle Facetten hinzugefügt.

Donnerstag, den 17. Januar 2019 um 18 Uhr

Ort: Helene-Nathan-Bibliothek
Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin (in den Neukölln Arcaden)
Eingang: Karl-Marx-Str. 66, Fahrstuhl bis Parkdeck 4
Eintritt frei

 

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"Wir haben keine andre Zeit als diese..."

Jutta Rosenkranz liest
aus ihrer Biographie über Mascha Kaléko (1907-1975)
 und stellt die vierbändige Gesamt-Ausgabe vor
- mit Original-Tonaufnahmen der Dichterin

Frühjahr 2019
Ort und Termin folgen

 

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Foto: Cortina Wuthe

Mit einem fesselnden Wechsel zwischen biographischen Elementen, Gedichten und Originaltonaufnahmen schafft es Jutta Rosenkranz, in einem Moment vollkommene Stille im Saal herrschen zu lassen, bevor sie ihrem Publikum im nächsten Moment ein herzhaftes Lachen entlockt. Denn genau dieses Wechselspiel von Humor und Melancholie, von Ironie und tiefsinniger Kritik ist es, das Mascha Kaléko und ihre Werke einzigartig macht. (…)
»Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben«,
heißt es im Gedicht »Memento«, durch das Jutta Rosenkranz auf die Dichterin gestoßen ist,
die heute zu einem Teil ihres Lebens geworden ist.
(Sara Mattana in: Westfalen-Blatt vom 4.11.2016)

 

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