Jutta Rosenkranz

 

Aktuelle Radio-Sendung:

 

"Was kann man dem Tod erwidern"
Letzte Gedichte

Feature von Jutta Rosenkranz

In der Nacht von Samstag, den 23.2. zu Sonntag, den 24.2. von 0.05 bis 1 Uhr
auf Deutschlandfunk Kultur
(danach in der Mediathek unter www.deutschlandfunkkultur.de zum Nachhören)

„Komm du, du letzter, den ich anerkenne…“ ruft Rainer Maria Rilke in seinem letzten Gedicht dem Tod zu, als er die Krebserkrankung nicht mehr ignorieren kann. Wie gehen Dichterinnen und Dichter mit dem eigenen Sterben um? Nicht unbedingt anders als andere Menschen, jedoch zuweilen in Versen. Gelingt es ihnen, den Tod als Teil des Kreislaufs der Natur aus Werden und Vergehen zu akzeptieren? Ihre letzten Zeilen sind mal schlicht, mal philosophisch. Doch wer in den Tagen, Wochen oder Monaten vor  dem Lebensende dichtet wie Hermann Hesse, Marie Luise Kaschnitz, Heiner Müller oder Robert Gernhardt versucht dem Ende einen Ausdruck, eine Haltung abzuringen: eine gelassene, humorvolle, christliche, sachliche, sarkastische, altersweise. Letzte Gedichte sind beeindruckende Zeugnisse der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Sie vermitteln nicht nur Trauer, sondern auch Trost.

 

Lesungen:

 

"Eines jeden Glück"

Jutta Rosenkranz stellt Virginia Woolfs Texte über Gärten, Parks und Landschaften vor und führt in Leben und Werk der Autorin ein

 Die englische Schriftstellerin war nicht nur eine genaue und sensible Beobachterin der Menschen, sondern auch der Natur. Schon in ihrer Kindheit spielten Gärten und Parks eine wichtige Rolle. Später entwickelte sie ihre Romane auf langen Spaziergängen und widmete sich zum Ausgleich für die geistige Arbeit ausgiebig ihrem eigenen Garten. In ihren Briefen, Tagebüchern und der autobiographischen Prosa schildert sie nicht nur das Pflanzen, Blühen und Welken, sondern verknüpft den Kreislauf der Natur auch mit philosophischen Betrachtungen über die großen Themen des Lebens: Liebe, Verlust, Altern, Hoffnung und Zeit.  

Dienstag, 14. Mai 2019 um 16.30 Uhr

Ort: Tertianum Berlin, Passauer Straße 5-7,
10789 Berlin-Schöneberg (U-Bhf. Wittenbergplatz) - Eintritt: 7,- Euro

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19. Lesemarathon 2019
des Verbandes Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller


»Umbrüche«

(das Motto für 2019 stellt zwar auch auf das 30-jährige Jubiläum der Maueröffnung ab, ist aber bewusst so gewählt, dass es mit Bezug auf andere Kontexte verstanden werden kann.)
 

Es lesen:
Monika Ehrhardt-Lakomy, Dorle Gelbhaar, Katharina Körting, Gert-Peter Merk, Jutta Rosenkranz, Alfred Schwarzmüller, Doris Wirth
- Moderation
: Michael-Andrè Werner

Dienstag, 14. Mai 2019, ab 19 Uhr

Ort: ver.di Mediengalerie in der Dudenstraße 10, 10965 Berlin
(U-Bahnhof Platz der Luftbrücke, Bus 104, 248)
Eintritt frei

 

***

"Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben.
"

Jutta Rosenkranz liest
aus ihrer Biographie über Mascha Kaléko
(1907-1975)

 - mit Liedern und Original-Tonaufnahmen der Dichterin

Sonntag, den 24. November 2019 um 17 Uhr

Ort:  Königin-Luise-Kirche Waidmannslust, Bondickstraße 14, 13469 Berlin,
(S-Bhf. Waidmannslust) - Eintritt frei - Spenden erbeten
 

 

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Foto: Cortina Wuthe

Mit einem fesselnden Wechsel zwischen biographischen Elementen, Gedichten und Originaltonaufnahmen schafft es Jutta Rosenkranz, in einem Moment vollkommene Stille im Saal herrschen zu lassen, bevor sie ihrem Publikum im nächsten Moment ein herzhaftes Lachen entlockt. Denn genau dieses Wechselspiel von Humor und Melancholie, von Ironie und tiefsinniger Kritik ist es, das Mascha Kaléko und ihre Werke einzigartig macht. (…)
»Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben«,
heißt es im Gedicht »Memento«, durch das Jutta Rosenkranz auf die Dichterin gestoßen ist,
die heute zu einem Teil ihres Lebens geworden ist.
(Sara Mattana in: Westfalen-Blatt vom 4.11.2016)

 

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